Die gute Idee zum Schluss
passt für Dich, wenn Du auch zu den Menschen gehörst, die sich häufig mehr Sorgen machen als angemessen ist. So eine bin ich nämlich. Je herausfordernder mein Leben gerade ist, umso schneller dreht sich das Sorgenkarussell im Kopf. Sehr störend, denn das kostet viel Energie, die gerade dann benötigt wird.
Bisher habe ich dann immer ein STOP Schild vor die innere Nase gehalten, damit das nutzlose Drehen aufhört, und mir selbst erklärt, dass die Sorgen um das Wetter von morgen eben erst MORGEN dran und heute fehl am Platze sind. Das funktioniert nur bei mittlerer Belastung. Unter Voll-Last bin ich keine geduldige Erklärerin mehr für mich selbst.
Gestern früh kam mir eine neue Idee, die ich jetzt einfach mal ein paar Tage versuche - und Du kannst ja mit probieren. Das geht so: ich stelle mir ein Regal vor, das Fächer hat. Eins für morgen, eins für übermorgen, nächste Woche, ... Monat, ... Jahr ... und auch eins für "heute, später am Tag ..."
Kommt mir dann eine Sorge quer, dann verstaue ich sie gedanklich in das passende Fach. Also Wetterprobleme vor der Fahrt zur Arbeit -> morgen, Zugpünktlichkeit für den Urlaub im April -> in den späteren Monat, "was koche ich am Wochenende?" -> auf den Einkaufstag am Freitag ... etc.
Die ersten Tests zeigen ein gutes Ergebnis. Ich kann mich wieder auf die momentane Aufgabe konzentrieren und die zukünftigen Sorgen loslassen.
Bin gespannt auf die Langzeit-Ergebnisse.
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