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Header-Bild Seifenblasen vor buntem Hintergrund. Text: Lydia G. Gajewsky, Harle-Coaching, Coaching und Seelenfürsorge
Zur Audio-Version (11:06 Min.)
Moin zusammen und herzlich willkommen im Neuen Jahr!

"Im Januar sollte man sein Leben in beide Hände nehmen,
es ein Stück voraus werfen und dann mutig hinterherspringen."

 

Kennst Du diesen Satz?
wohl eher nicht, denn ich habe ihn gerade frei erfunden,
kombiniert aus gängigen Kalendersprüchen und Tages-Tipps, die mir in Apps entgegenstrahlen.
Es gruselt mich bei dem Gedanken an ein kräftiges "Lebens-Hau-Ruck" als Aufgabe.

Rundherum höre und lese ich von neuen Zielen, Challenges, Bucket Listen und großen Plänen.
Für manche Menschen scheinen genau dies die üblichen Januar-Aufgaben zu sein:
große Schritte machen, vorwärts kommen, Ballast abwerfen, Tempo (wieder) hochfahren, Befreiungsschläge aus der Winterruhe. 

Ich gebe zu, ich habe auch schon ein paar Zugtickets und Übernachtungen für 2026 gebucht,  aber wirklich im "Neuen Jahr" angekommen bin ich noch nicht.

Vieles hat mir unerwartet viel Energie abverlangt und ich konnte bisher nur wenig neue Energie sammeln. Deshalb übe ich momentan bewusst Liegen lassen und Langsamkeit - etwas, das ich bisher nicht gut kann!

Bist Du schon "angekommen"?
Fühlt es sich nach einem kraftvollen Beginn, nach etwas Neuem an?
Oder bist Du (vielleicht nur diesmal) auch bei den Langsamen - und findest es genauso ok wie ich?

 

 

Die Zeit ist reif!

Noch so ein Kalenderspruch.

Und reif wofür?
Eher nicht für Aktionismus und Hau-Ruck, vielleicht stattdessen:
Reif für Schnee, Winter, weiße Landschaften, knirschende Spaziergänge,  
reif für mehr Helligkeit, mehr Sonnenstunden, mehr Kraft (für Neuanfänge),
reif für mehr Klarheit, Gespräche, Kompromisse, Verhandlungen,
reif für Frieden ...

Jedenfalls theoretisch.

Im letzten Letter hatte ich mein Jahresmotto für 2026 erwähnt: 

Wohlwollend begegne ich anderen und mir selbst
und stifte damit Frieden und Zufriedenheit.

... und heute gehe ich mal ein bisschen näher darauf ein.

Wolkentänzer

(=Cloud Dancer) heißt die "Farbe des Jahres 2026", ein etwas gebrochener Weißton, der beruhigenden Einfluss haben soll und für Klarheit steht, berichtet der NDR. In diesem Artikel kannst Du noch mehr Interpretationen dazu lesen.

Warum ich das hier erwähne? Mich erinnert weiße Farbe an weiße Fahnen.
Diese Schutzzeichen des Völkerrechts stehen für die Bereitschaft zu Friedensgesprächen, für das Vertrauen, dass Konflikte lösbar sind, wenn unterschiedliche Interessen ernst genommen und gehört werden, wenn als gemeinsames Ziel das Wohl aller in den Mittelpunkt gestellt wird. Wohlwollen eben. Vielleicht ist die Zeit reif für weiße Fahnen?

Carl Rogers

(amerikanischer Psychologe und Psychotherapeut, 1902-1987). Seine Theorien  habe ich im Pädagogik- und Psychologie-Studium kennen und schätzen gelernt und Jahrzehnte später in der Coaching-Ausbildung wieder aufgefrischt. 

Er entwickelte den klientenzentrierten Ansatz: damit Menschen sich positiv entwickeln und entfalten können, benötigen Therapeuten und Berater Empathie, Akzeptanz und Authentizität. Das Gegenüber fühlt sich verstanden und angenommen, erlebt, dass Verhalten und Denken nicht verteidigt werden müssen. Den damit verbundenen Glauben an Möglichkeiten, an die Entwicklungsfähigkeit jedes Menschen, das nenne ich Wohlwollen.

Wohlwollen - und was ich damit meine

W wie Wahrhaftigkeit steht für mutig hinsehen, ehrlich aussprechen und wirklich zuhören.

O wie Offenheit akzeptiert die unterschiedliche Wahrnehmung von Situationen und nimmt grundsätzlich an, das Verhalten eines Menschen habe eine positive Absicht.

H wie Hoffnung geht vom Besten aus, wagt Veränderungen und denkt in Möglichkeiten.

L wie Liebe akzeptiert auch Unperfektes und Vorläufigkeit und bringt Geduld auf.

Immer dann, wenn wir uns selbst wahrhaftig, offen und voll Hoffnung und Liebe begegnen, wächst die Freundschaft mit uns selbst und unsere Zufriedenheit.
Dadurch werden wir auch Friedens-fähiger im Umgang mit anderen Menschen und können ihnen offen und hoffnungsvoll begegnen.


Das Gleiche lese ich auch in folgendem Zitat:

"Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens. (Dalai Lama)


Wenn wir uns wohlwollend begegnen, dann ist kein Platz mehr für dauerhaften Streit, dann kann Frieden wachsen. Es braucht dazu natürlich beide (oder alle) Seiten.

Fangen wir doch schon mal an 💚☮ 

 

Weihnachten an der Mole von Carolinensiel

Willkommen 2026

Mein Januar war anders als ich ihn mir im Katalog ausgesucht hätte.
Ich erlebte Schneechaos, Glatteis, tagelang eisigen Ostwind, hartnäckige Rückenschmerzen, wenig Energie, einen kranken Lieblingsmenschen ...

aber auch Schneeräum-Nachbarschaftshilfe per Bagger, inspirierende Erkenntnisse in den Rauhnächten, endlich wieder Aquafit-Gymnastik, und ein paar Schreibereien, über die ich weiter unten mehr erzähle.

Wie ist denn Dein Januar verlaufen?
Gab es schon ein paar Highlights? Hattest Du einen mutmachenden Start?

Neues vom Blog

Wenn mein Jahresmotto sich um Frieden dreht, dann muss auch eine Blogparade zum Frieden her, finde ich. Deshalb habe ich einen Aufruf gestartet zur #Blogparade #Frieden_2026.

Hier kannst Du reinlesen

Schreib doch selbst einen Beitrag zum Frieden. Die Blogparade läuft bis Ostern.


Wie siehst Du das: 
- Ist Frieden ein subjektives Wohlgefühl oder eine objektive politische Zustandsbeschreibung?
- Und was kann jede/r Einzelne zum Frieden beitragen?
- Sind nur die Großen und Mächtigen verantwortlich oder beginnt Frieden doch eher im Kleinen?

- Wonach schmeckt Frieden?
- Welche Farbe(n) hat er?
- Wonach duftet er?
- Wie klingt er?

- Gehört er zu Deinem Alltag?
- Oder hebst Du ihn für Sonn- und Feiertage auf?

Ich bin gespannt und freue mich auf Deine Gedanken!

Weihnachten an der Mole von Carolinensiel

Neues zu den Büchern

Wolltest Du schon immer mal wissen, warum ich eigentlich (ein Buch) schreibe?

Es gibt eine Blogparade zu genau diesem Thema, und gerade habe ich meinen Beitrag dazu fertiggestellt.

Kannst Du hier lesen


Das Buch über meine Mutter macht gerade ein wenig Winterschlaf. 

Aber kleine Geschichten entstehen immer mal wieder.
Eine davon wird im September 2026 in dem Gemeinschaftsbuch "GEFÜHLSDUSELEI" erscheinen, zu dem 100 Autor:innen beitragen - inklusive eigenen Illustrationen. 

Macht Spaß - und ich freue mich schon auf die gemeinsame Veröffentlichungsparty.

Die gute Idee zum Schluss

passt für Dich, wenn Du auch zu den Menschen gehörst, die sich häufig mehr Sorgen machen als angemessen ist. So eine bin ich nämlich. Je herausfordernder mein Leben gerade ist, umso schneller dreht sich das Sorgenkarussell im Kopf. Sehr störend, denn das kostet viel Energie, die gerade dann benötigt wird. 

Bisher habe ich dann immer ein STOP Schild vor die innere Nase gehalten, damit das nutzlose Drehen aufhört, und mir selbst erklärt, dass die Sorgen um das Wetter von morgen eben erst MORGEN dran und heute fehl am Platze sind. Das funktioniert nur bei mittlerer Belastung. Unter Voll-Last bin ich keine geduldige Erklärerin mehr für mich selbst.

Gestern früh kam mir eine neue Idee, die ich jetzt einfach mal ein paar Tage versuche - und Du kannst ja mit probieren.
Das geht so:
ich stelle mir ein Regal vor, das Fächer hat.
Eins für morgen, eins für übermorgen, nächste Woche, ... Monat, ... Jahr ... 
und auch eins für "heute, später am Tag ..."

Kommt mir dann eine Sorge quer, dann verstaue ich sie gedanklich in das passende Fach.
Also
Wetterprobleme vor der Fahrt zur Arbeit -> morgen,
Zugpünktlichkeit für den Urlaub im April -> in den späteren Monat,
"was koche ich am Wochenende?" -> auf den Einkaufstag am Freitag ... etc.

Die ersten Tests zeigen ein gutes Ergebnis. Ich kann mich wieder auf die momentane Aufgabe konzentrieren und die zukünftigen Sorgen loslassen.

Bin gespannt auf die Langzeit-Ergebnisse.

Ausblick - zum drauf freuen

am 27. Februar kommt der nächste Lächel-Letter zu Dir.
Deine monatliche Portion Lebensfreude!

Freu Dich drauf!

Bestimmt gibt es wieder gute Neuigkeiten zu erzählen.

Bis dahin wünsche ich Dir viele schöne Begegnungen und gute Inspiration,
täglich einen Grund für ein kleines Lächeln, viel Wohlwollen für Dich und Dein Umfeld 
und natürlich ganz viel Freude und Frieden!!!


Alles Liebe

          Lydia

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Bis wir uns mal live treffen – dann zahle ich den Kaffee. Versprochen!

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