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Header-Bild Seifenblasen vor buntem Hintergrund. Text: Lydia G. Gajewsky, Harle-Coaching, Coaching und Seelenfürsorge
 

Moin zusammen!

Willkommen Ende September 2026!

"ganz schön viele Bälle in der Luft - mir wären Seifenblasen deutlich lieber ..."
das dachte ich neulich, als mir mal wieder die Übersicht über meine Prio-Liste abhandengekommen war. Die Turbulenz der letzten Monate war sozusagen "in die Luft gegangen" (wenn du auch schon so alt bist wie ich, hast du jetzt vielleicht auch gerade eine Zigarettenwerbung von früher im Kopf...)

Versteh mich nicht falsch - ich liebe (fast) jeden Ball, der da durch die Luft fliegt - egal ob es um Aktualisierungen an der Website, meinem LinkedInProfil oder um einen Blogbeitrag geht, weil gerade interessante Gedanken im Kopf herumhüpfen.
Ich gewinne sogar den Alltagsaufgaben in der Regel schöne Seiten ab - bis auf Staubsaugen, Spinnweben wegputzen und Fensterputzen - diese Bälle jongliere ich gerne mal ein bisschen länger.
Spontan kommt dann mal die neue Idee der Vorlesestube oder ein rasch geplanter Vortrag für November dazu (die Idee entstand mal wieder beim Duschen)
oder ich mache ein Treffen mit meiner Singpartnerin Petra aus, einen Zoom-Call mit Margaretha, will in Stephanies Schreibzeit am Buch weiterschreiben ...
Du weißt es sicher schon - ein voller Kalender und leere Energiespeicher halten mich nicht automatisch von weiteren Plänen ab.


Was mir hilft, die Jonglage all dieser Bälle unfallfrei zu bewältigen?? 
Für mich hat sich ein Kombi-Paket bewährt:

1) Wohlwollen steht an erster Stelle: ich darf eine Aufgabe lästig finden, den Termin im Kalender immer wieder verschieben, fünfmal auf eine neue ToDo-Liste schreiben - solange kein Versprechen zur Erledigung daran klebt oder ein Treffen mit anderen Menschen. Klassentreffen verschieben - no way!
2) Absagen ist immer erlaubt und möglich: ich halte mir bis einen Tag vorher die Option offen, abzusagen, denn ich MUSS fast gar nichts. Auch das zählt zum wohlwollenden Umgang mit mir selbst. Den Unterschied zwischen "sich drücken" und "auf sich aufpassen" kennt mein Bauchgefühl ganz genau.
3) Sofort machen: wenn ein ganz kleiner Impuls vorbeikommt, mit einer Aufgabe anzufangen, gebe ich dem sofort nach. So wird auch mal ganz ungeplant in 10 Minuten vor dem Duschen schnell das Bad geputzt.
4) Ablenkung: es nützt nichts, auf dem Sofa zu liegen und mir selbst ständig vorzurechnen, was alles noch zu tun ist. Wenn der Kopf von alleine keine Ruhe gibt, hilft mir durchaus mal das TV-Angebot weiter. Muss ja nicht gleich eine Wahlberichterstattung sein.
5) Timer stellen: das kennen wir wohl alle - ich nutze es vor allem, wenn kaum noch Motivation für irgendwas da ist - ich stelle den Timer auf 30 (15 / 60) Minuten und verspreche mir, dass ich in der Zeit konsequent dranbleibe und danach aufhören darf. Funktioniert für Putzen genauso wie für Schreibarbeiten. Meistens bleibe ich dann sowieso länger dran. 
6) Ich mach's mir nett: Hörbuch beim Fensterputzen, leckerer Tee am Schreibtisch - ich verwöhne mich ein bisschen - schon bei der Tätigkeit, nicht erst als Belohnung hinterher.

Damit verlieren die Tennisbälle ihre bedrohliche Kraft und die Verletzungsgefahr sinkt deutlich. Einige werden zu Tischtennisbällen und sind dann erheblich leichter zu jonglieren, manche hüpfen davon, ohne Schäden zu hinterlassen und aus ein paar werden lustig schillernde Seifenblasen, die ein Lächeln hinterlassen, wenn ich hinterherpuste.

 
Eingang zur Engelsburg in Kassel
 

Unser Klassentreffen zum Goldenen Abitur

war ein absolutes Highlight im Alltag. Natürlich kostet es Zeit und Energie, dabeizusein - und zwar schon im Vorfeld. Planungsaufgaben zu Unterkunft, Anreise und Organisation für die Abwesenheit zuhause waren zu lösen, die Verlässlichkeit der Zugverbindung zu prüfen, last-minute-Infos zu Programmänderungen zu berücksichtigen ... da braucht es mentale Stärke. Für das Event vor Ort war dann eher körperliche Fitness für die treppenreiche Besichtigung der Schule und den grooooßen gemeinsamen Stadtspaziergang gefordert. Auch diese Bälle wollten jongliert werden.

In dem ganzen fröhlichen Trubel wurden durch die Rückkehr an einen Ort und die Begegnung mit Menschen nach einer langen Pause viele emotionale Erinnerungen geweckt, die in mir geschlummert hatten.

Glück und Wehmut flogen zusammen mit den anderen Bällen durch die Luft. Ich vergleiche sie mit Flummis - nicht so groß wie die Tennisbälle, aber mit einem Versprechen auf mehrmaligen Besuch.

Über das Klassentreffen habe ich den Blogbeitrag "Goldenes Abitur" geschrieben. Was bleibt von den Erlebnissen unserer Schulzeit? Wieviel Wichtiges verblasst und macht dem damals scheinbar unwichtigen Platz?

 
Versammlung am Vertikalen Erdkilometer
 

Was mich beschäftigt

Manchmal kommt es anders - Frau Müller*, Frau Meyer* und ich (*Namen geändert).

Im letzten Lächelletter hatte ich angedeutet, dass mein Aushilfsjob demnächst weniger Zeit erfordern wird. Diese Geschichte entwickelte sich sehr dynamisch und stiftete mich zu einem ausführlichen Blogbeitrag in zwei Teilen an über die Frage "nicht so gemeint?". Beide kannst Du auf dem Blog nachlesen oder auch anhören. 

Falls du direkt das Ergebnis wissen willst: wir haben momentan eine für alle Beteiligten gute Lösung gefunden und passen diese flexibel an den Bedarf an.

Zu diplomatisch formuliert? Ohne Diplomatie wären wir wahrscheinlich längst völlig zerstritten. Besser so: win-win-win!

 
Titelbild vom Blogbeitrag nicht so gemeint
 

Die Frage zum Weiterdenken

Dieser kleine Text ist schon etwas älter. Als ich ihn vor ein paar Tagen wiederentdeckte, gefiel er mir so gut, dass ich ihn direkt in der Vorlesestube als Opener nutzte und meine Website ihn jetzt auf der Startseite trägt. Ich gebe ihn Dir zum Weiterdenken an die Hand:

Was wäre, wenn …

… alles einfach gut ist – so wie es ist
… keine Ziele erreicht werden müssten
… alles so unfertig bleiben darf, wie es ist
… nichts fertig gestellt werden muss
… alles schön genug ist
… nichts besser werden muss
… gut auch gut genug ist

 

Mein September 2026

... war geprägt vom Leute treffen.

Es begann mit dem Klassentreffen und endet mit der Buchveröffentlichungsparty für die GEFÜHLSDUSELEI in Hannover. Während dieser Lächelletter sich auf den Weg in dein E-Mail-Fach macht, schlafe ich mich aus von den Feierstrapazen ..... 
Ganz bewusst habe ich alles bereits vorher geschrieben und eingesprochen, weil ich ja nicht weiß, wie erschöpft ich zurückkomme.

Ich hoffe ja, dass diesmal der Versand reibungslos klappt und Du nicht erneut mit einem doppelten Lächelletter überschüttet wirst. Sorry fürs letzte Mal - die Technik hat ein bisschen "Spässle g'macht".

Gut verteilt über den September gab es kleine Treffen zum Singen, zum Töpfern, zum Zen-Doodlen, zum Schreiben - manches online, manches live.

Außergewöhnlich war auch dieses Mal wieder die Online Vorlesestube.
Obwohl der 20. auf einen Sonntag fiel und einige TeilnehmerInnen kurz vorher krank wurden, waren wir wieder eine gut harmonierende Gruppe, in der drei Vorlesungen Platz fanden. Lustiges gesellte sich zu Tiefgründigem und saisonalem Nachdenken. Die wundervolle Atmosphäre der Wertschätzung und des wohlwollenden Interesses bildet den tragfähigen Boden, auf dem auch eine Premiere-Vorlesung des eigenen Textes möglich wird.


Und sonst so?
sehr spontan habe ich es gewagt, mir neue Visitenkarten drucken zu lassen (für die Buch-Party!) Endlich auch farbenfreudige Leichtigkeit auf den kleinen Kontaktkärtchen.

Weg mit den alten Karten mit dunklen Farben, starren Farbflächen und einem Flugzeug als Foto, das manche Menschen zu der Frage veranlasste, ob es sich bei Harle-Coaching um eine Fluggesellschaft handele ...

 
Visitenkarten
 


Mein Oktober 2026

... sieht nach ruhigerem Fahrwasser aus. Keine Reisen geplant, weniger Zeit in der Praxis, mehr Zeit zum Schreiben, Sortieren, Aufräumen, Putzen (oh jeee - heikles Thema) und vielleicht mal Lenkdrachen fliegen lassen? oder Sauna genießen?

Fest steht: Am Zwanzigsten ab 19 Uhr gibt es die nächste Online Vorlesestube. Diesmal ein Dienstag. Hüpf einfach mit rein, wenn Du Zeit hast und Lust auf gute Texte. Bring Deinen Text mit oder komm einfach zum Zuhören.

Den Zugangslink und weitere infos findest Du hier



Den erst ganz frisch geplanten Vortrag "Was glänzt in Deinem Leben?" stelle ich momentan gerade zusammen.

Am Dienstag, den 17. November ist es dann so weit. In der JUUBA in Wittmund-Asel werden wir live und in Farbe "Lebensschätze entdecken und Zukunft gestalten".

Als Ergänzung zum Vortrag gibt es für jeden Teilnehmenden ALLES HAT SEINE ZEIT dazu, mein Begleitbuch zum Jahreswechsel, das dann in der Teilnahmegebühr von 25 Euro enthalten ist.

Für alle, die weiter weg wohnen und nicht zum Vortrag kommen können, bleibt momentan leider nur das "Do-it-yourself-Prinzip" mit dem Buch. Das ist dafür allerdings bestens geeignet!

Wenn du nicht sicher bist, ob es zu dir passt, schau gerne noch mal in die Vorschau:

 
Buch ALLES HAT SEINE ZEIT
 

Neues und Altes vom Blog

beim Stöbern in alten Aufschreibebüchern habe ich so viel Schönes entdeckt. Das darf einfach nicht in der Kiste versauern.
Deshalb gibt es eine Handvoll neuer kleiner Bloggedichte und -geschichten, die zum Lächeln und Nachdenken gemacht sind. Zu manchen gibt es sogar das passende, von mir selbst gemalte Bild.

Freu Dich zum Beispiel über Bahnsteiggeflüster, Türprobleme, Kastanien, Tanzen und eine grüne Latzhose - über ein Gedicht, ein noch nicht vertontes Lied und einen kraftvollen Text über Angst

In jedem Fall genug Stoff, um vier Wochen bis zum nächsten Lächelletter zu überstehen.

Du findest alle Texte über die Startseite meines Blogs.

 
Kastanie
 

Neues zu den Büchern

Endlich ist mal wieder ein Kapitel im Buch über meine Mutter entstanden. Diesmal habe ich mich an ihre Hochzeit gewagt - schließlich war ich ja gerade selbst bei einer Hochzeit zu Gast. Überrascht hat mich, was beim intuitiven Schreiben herauskam. Eine beeindruckende Mischung aus nachprüfbaren Fakten und kreativer Ausgestaltung. Überzeugend - obwohl ich selbst nicht dabei war. Bis Du es lesen kannst wird noch Zeit vergehen - ich habe noch kein Datum für die Veröffentlichung ins Auge gefasst.

Die gute Idee zum Schluss

Meine Kollegin Jasmin habe ich schon mehrmals empfohlen, weil ich ihre Arbeit mit Happiemotion sehr schätze. Sie begleitet Menschen, aus dem ewigen Verbiegen und Funktionieren auszusteigen – hin zu echter Entschleunigung, innerem Frieden und dem Gefühl, genau so richtig zu sein.

Sie bietet ab 5. Oktober wieder eine kostenfreie Challenge an - diesmal zum Thema "Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen".

Vielleicht passt das für Dich - hier findest Du alle weiteren Infos

Ausblick - zum drauf freuen

am 27. Oktober kommt die nächste monatliche Portion Lebensfreude zu Dir. Und kurz danach stellen wir die Uhr schon wieder auf Winterzeit (oder "Normalzeit) um. Ich fröstele schon ein wenig bei dem Gedanken daran ....

 
Gedicht über Goldspuren
 

Sei wohlwollend zu Dir, betrachte die Goldspuren, die Du hinterlässt und freu Dich an den Glitzerfunken in Deinem Leben. Schön, dass es Dich gibt!


Alles Liebe

          Lydia

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Bis wir uns mal live treffen – dann zahle ich den Kaffee. Versprochen!

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