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Header-Bild Seifenblasen vor buntem Hintergrund. Text: Lydia G. Gajewsky, Harle-Coaching, Coaching und Seelenfürsorge

Moin zusammen!

Willkommen am Ende des April 2026!

Erinnerst Du Dich noch an den Abschluss des Lächel-Letters im letzten Monat? Da ging es um gepackte Koffer, auf denen ich heute sitzen wollte. Nun ja - meine Reisepläne in den Süden habe ich geändert. Aufgeschoben - aus Gründen, wie man gerne sagt. Nicht völlig gestrichen.

Ein bisschen länger werde ich noch Vorfreude sammeln, bis der Zeitpunkt besser passt. Ja - ein bisschen Wehmut ist dabei - jedoch tröstet mich der Gedanke, in einer Gegend zu leben, die für andere eine begehrte Urlaubslandschaft ist - und dass mich in den nächsten Wochen liebe Menschen besuchen werden, die genau das hier tun werden: Urlaub machen!

Das mache ich diesmal auch: Urlaub in Ostfriesland. Denn nötig habe ich ihn!

Rosenblüte

Was mich gerade beschäftigt

Lebenslanges Lernen brauchen wir nicht nur für den Kopf

sondern auch für die Persönlichkeit - völlig unabhängig vom Alter. Nicht nur Zugewinn an Wissen, sondern Entwickeln von immer mehr Lebensklugheit oder Weisheit und Lebensfreude. Eine Chance, die sich täglich, ja stündlich bietet und immer wieder spannend ist.

Diese Entwicklung kann aus zwei Gründen stattfinden:
  1. weil wir "an uns selbst arbeiten" wollen, unsere Persönlichkeit optimieren oder sogar perfektionieren wollen - das übliche "höher, schneller, weiter"
  2. oder es geschieht eher absichtslos, so wie Kinder neugierig durch die Welt laufen, Dinge entdecken und dabei ganz automatisch dazulernen

Ich bin mittlerweile nur noch im zweiten Modus unterwegs und entdecke auf diese Art und Weise immer wieder ein Stück mehr von mir selbst. Ich stelle fest, welche Erlebnisse zu welchen Gedanken und Reaktionen führen und registriere, was mir gut tut und was nicht. Ein ständiges Spiel von Versuch und Irrtum - wie in der Kleinkind-Lern-Phase.

Momentan übe ich mich auf diese Art und Weise mal wieder im Aus-Balancieren von Verantwortungsbewusstsein und Selbstfürsorge im Job. Da will ich einerseits gut auf mich aufpassen, dass ich nicht über meine Grenzen gehe und nicht nach jeder Arbeitsphase nur noch die Couch suche - und andererseits verlassen sich Kollegen und Kunden/Patienten/Klienten darauf, dass ich den Teil zum Ganzen beitrage, der im System gebraucht wird; dass mein Rädchen sauber läuft im Getriebe und so das Ganze rund läuft. 

Vermutlich geht es nicht nur mir so.

Natürlich gibt es immer und überall auch Fehler im Getriebe, im System. Die Radgrößen passen vielleicht nicht zusammen, das Getriebe hat Sand abbekommen, Schmieröl fehlt oder ein Zahnrad hat völlig abgenutzte Zähnchen ...

Im Bild klingt die Lösung einfach: Zahnrad nachschärfen, Schmiermittel ergänzen, alles mal putzen ... Aber wenn man selbst eins der Rädchen ist? 

Der Teilzeit-Aushilfsjob, den ich seit November ausübe, dauert nun schon deutlich länger als anfänglich vermutet und so wird es immer wichtiger, dass ich auf meine Balance achte. Für einen kurzen Zeitraum ist das Überschreiten von Selbstfürsorge-Grenzen durchaus ok - aber nach meinen Urlaubstagen werde ich neu balancieren. Ein bisschen mehr Nein sagen und aushalten, dass Lücken entstehen. Denn die ganze Welt kann ich ohnehin nicht retten.  

Vielleicht erkennst Du Dich ein Stückchen darin wieder? Ganz sicher bin ich nicht die Einzige, die täglich solche Balance-Übungen macht. Manchmal sieht das aus wie wildes Rudern mit den Armen. Und dann fühlt es sich an, als würde ich mit den Flügeln schlagen um Fliegen zu lernen.

Mein April 2026

... fühlt sich an wie eine einzige Woche. Die Zeit hat den Turbomodus eingeschaltet, scheint mir. Theoretisch werden "die Tage länger" - aber irgendwie gleiten mir die Stunden immer schneller durch die Finger ohne dass ich wahrnehme, womit sie gefüllt sind.

Vielleicht geht es auch gar nicht ums Füllen? Mein Erholungsbedürfnis nach dem fordernden ersten Quartal hat bewirkt, dass ich immer besser priorisieren und loslassen kann. Vieles, von dem ich glaubte, es zu "müssen", hat diesen Anspruch inzwischen verloren.

Insbesondere Optimierungs-Pflichten habe ich runtergeschraubt. Sei es das tägliche Schritt-Ziel, der wöchentliche Spaziergangs-Termin im Kalender, oder auch der Plan, endlich mal das Arbeitszimmer aufzuräumen.

Stattdessen habe ich die Gitarre und die Pinsel ab und zu in die Hand genommen, koche wieder mit mehr Freude und habe über Ostern viel geschrieben.

Mein Mai 2026

... möge Leichtigkeit atmen, das wünsche ich mir.

Ich übe mich deshalb darin, bei den ersten Gedanken am Morgen die erwachenden Sorgen zu sortieren in "realistisch" und "übertrieben" und Letztere sofort wieder wegzuschicken. Lieber lasse ich Vorfreude auf den Tag in mein Herz und meinen Kopf. Die Vorfreude weckt Erwartungen auf schöne Erlebnisse - und die erkenne ich dann auch leichter im Alltagsgrau.

Das Leben ist schwer - machmal - ja. Das Leben ist leicht - auch das ist gleichzeitig wahr. Diese Gleichzeitigkeit zuzulassen und auszubalancieren, ist mein Wunsch an mich selbst. Dafür gehe ich wohlwollend mit mir um, reduziere Pflichten auf das absolute Minimum und gönne mir Zufriedenheit, Lächeln und Lebensfreude - Leichtigkeit eben.

Vielleicht auch ein Plan für Dich ...

Uhr in Tirol

Neues vom Blog

Drei Blogbeiträge sind in den letzten Wochen entstanden und irgendwie hängen sie alle zusammen. Du findest sie auf der Startseite meines Blogs

Schreibimpulse zu den Feiertagen rund um Ostern haben #Zauberworte hervorgerufen. Manchen merkt man ihre Nähe zu den Ereignissen an, die in der Bibel geschildert werden.

Für eine Blogparade über #Spiritualität bin ich schreibend bis in meine Jugendzeit zurück gereist und teile sehr persönliche Erinnerungen. Es geht dabei viel ums Gehen. Diesen Beitrag gibt es auch als Audio-Version.

Und auch die Zusammenfassung aller Beiträge zu meiner eigenen Blogparade über #Frieden ist dort zu finden. Da steckt neben dem Frieden auch viel Herz und Musik drin! Auch diesen Beitrag kannst Du Dir anhören statt ihn zu lesen. Der Titel lautet 

Welche Sprache spricht der Frieden?

Wusstest Du schon, dass es in manchen Sprachen kein konkretes Wort für Frieden gibt? Bei meiner Recherche zum Abschlussbeitrag bin ich darauf gestoßen. Gerade bei indigenen Sprachen geht es nicht um den politischen Zustand sondern um ein Leben in Balance mit Menschen, Natur und Geist. 

Die Beiträge zur Blogparade verweisen auf ähnliche Worte und Werte: inneres Gleichgewicht – Harmonie – Gemeinschaft – Balance – gutes Zusammenleben – Gelassenheit – Ruhe – Stille – Schutz – Versöhnung mit sich selbst und anderen.

Vielleicht sind wir damit genau auf dem richtigen Weg. Von innen nach außen, vom eigenen Gleichgewicht zur Balance in Gemeinschaft, von individueller Spiritualität zu sozialer Harmonie. Zu einem Frieden, der weit mehr ist als eine Pause zwischen Kampfhandlungen.

Aufruf zum Frieden

Neues zu den Büchern

Vielleicht erinnerst Du Dich noch an "ALLES HAT SEINE ZEIT", mein do-it-youself-Buch zum Jahreswechsel. Alle Newsletter-Abonnenten konnten es sich kostenlos herunterladen und selbst ausdrucken.

Momentan überarbeite ich es auf Basis Eurer Rückmeldungen. Ab Spätsommer könnt Ihr es dann fertig gedruckt bei mir bestellen. Mit ein paar Ergänzungen und einer Mischung alter und neuer Texte. 

Alle anderen Buchprojekte liegen solange noch im Winterschlaf - oder sind der Frühjahrsmüdigkeit zum Opfer gefallen 😴

Die gute Idee zum Schluss

Jugenderinnerungen und die Freude am Singen

Stöber mal nach Songs aus Deiner Teenie-Zeit, die Dich beeindruckt oder durch schwierige Zeiten begleitet haben, oder nach den Künstlern, die Deine Sicht auf die Welt mitgeprägt haben, vielleicht auch einfach nach den Schlagworten, die damals politisch oder gesellschaftlich relevant waren.

Als ich für das Thema Frieden recherchierte, fielen mir wahre Schätze in die Hände. In meinem Blogartikel habe ich sie auch erwähnt, falls Dich das interessiert.

Ich gehe dem in der nächsten Zeit noch weiter nach. Gemeinsam mit meiner Freundin werde ich mich den Folk-Songs von damals widmen und danach machen wir vielleicht ein paar Ausflüge zu französischen Chansons - mal schauen was draus wird.

Und manchmal nehmen wir dann vielleicht auch was auf ... so wie das Lied, in dem sich Himmel und Erde begegnen, damit Frieden wird.

Ich werde Dich auf dem Laufenden halten.

Ausblick - zum drauf freuen

am 27. Mai kommt der nächste Lächel-Letter zu Dir; Deine monatliche Portion Lebensfreude. Vorfreude versüßt Dir die Zeit bis dahin.

Ich freue mich für die nächsten zwei (Urlaubs-)Wochen auf einen ziemlich leeren Kalender. Es ist mal wieder Zeit für terminfreie Tage und spontane Unternehmungen. Vielleicht ergibt sich ein Spaziergang oder ein Ausflug zur Insel, vielleicht Malen ohne auf die Uhr zu schauen, unverschämt lange ausschlafen, den Bücherstapel mal wieder sortieren, gemeinsames Singen und Gitarrespielen und vielleicht auch Gedichte schreiben - oder ein Kapitel am Buch?

Ich lasse mich überraschen, was daraus wird. Am Ende vielleicht noch wilde Arbeitsnachmittage im Garten oder eine Einheit am Bügelbrett während ich eine Folge der Lieblingsserie schaue. 🤣Wer weiß ...

Dir und Deinem Umfeld wünsche ich ganz viel Genuss an dem, was jeder Tag Dir schenkt und Freude daran, selbst ein Geschenk für die Welt zu sein - so wie Du bist!

Schön, dass es Dich gibt!


Alles Liebe

          Lydia

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Bis wir uns mal live treffen – dann zahle ich den Kaffee. Versprochen!

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