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Header-Bild Seifenblasen vor buntem Hintergrund. Text: Lydia G. Gajewsky, Harle-Coaching, Coaching und Seelenfürsorge

Willkommen im Februar-Letter 2026!

Heute beginne ich mit einer vorsorglichen Entschuldigung. 

Falls ich dir in einem Lächel-Letter (oder auch in anderen Texten oder Gesprächen) schon mal Rat-Schläge erteilt habe, bitte ich hiermit um Entschuldigung.

Ich erlebte gerade in den letzten Wochen, wie schlimm es sein kann, in Situationen, in denen das Leben sehr belastet ist, von Familie und Freunden "gut gemeinte" Tipps zu erhalten.

Du kennst das sicher. Jemand, der eine ganz andere Lebenssituation hat, der noch nie in deinen Schuhen gegangen ist, glaubt, dir nächste Schritte empfehlen zu können. Weil das der Oma, der Cousine oder dem Kollegen auch geholfen hat.

Manchmal wird es noch ergänzt um "Kopf hoch" Parolen und Durchhalte-Mantras. Fast noch schlimmer. Ganz schnell entsteht im eigenen Kopf der Eindruck, man sei selbst schuld, wenn man sich nicht wieder das Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Du weißt, dass ich für mehr Lächeln in der Welt stehe.

Lächeln macht das Leben schöner und leichter, wir fühlen uns lebendiger und spüren mehr Lebensfreude. Ja, Lächeln ist eine gute Sache, aber keine einfache; manchmal geht auch mir das Lächeln aus.

Dann stehe ich vor dem Spiegel und verordne mir selbst, die Mundwinkel für zwei Minuten nach oben zu ziehen, das soll ja helfen, auch wenn es sich unecht anfühlt. 

Diese zwei Minuten durchhalten hat in den letzten Wochen nicht geklappt. Ging einfach nicht, weil ich dieses unechte Gefühl nicht aushalten mochte. Ich wollte nicht lächeln, weil mir nicht nach Lächeln zumute war. 

Das Lächeln ist mir sozusagen eingefroren wie die Pfützen in diesen endlosen eisigen Wochen, die wundervolle Fotomotive abgegeben haben. 

Im letzten Letter Ende Januar hatte ich bereits erwähnt, dass mein Leben gerade eine herausfordernde Phase durchläuft. Die ist noch nicht ganz überstanden und so sind meine Energie-Speicher noch nicht wieder aufgefüllt. Deshalb ist gerade tatsächlich öfter mal Lächel-Pause.

gefrorene Pfütze

"Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht!"

Du kennst den Satz.

Der Grund für das weit verbreitete Rat-Schläger-Verhalten ist ganz einfach: wir halten nicht aus, dass es unserem Gegenüber, einem Menschen, den wir vielleicht sogar sehr mögen, nicht gut geht. Dass er besorgt, traurig, verängstigt, unsicher ist.

Wir möchten die Situation verbessern, damit der andere - und auch wir selbst! - uns besser fühlen. Das gelingt jedoch nicht mit "mach doch mal ...!" oder "hast du schon ... probiert?"

Definitiv also gut gemeint - aber eben nicht gut gemacht.

Bessere Chancen hat da vermutlich eine wohlwollende Haltung.

Wohlwollen für mich selbst kann heißen:
- ich darf Rat-Schläge direkt ablehnen
- bei aller Fürsorge für andere Menschen ist es wichtig, meine Belastungsgrenze im Auge zu behalten 


Wohlwollen für mein Gegenüber kann bedeuten:
- es ist gut, zu erspüren, ob jemand tatsächlich einen Rat möchte, eine Empfehlung, eine neue Idee. Oder ob er (oder sie) Zustimmung braucht, Zuwendung, stilles Mit-Aushalten
- der schmale Grat zwischen Fürsorge und Übergriffigkeit kann jeden Tag an einer anderen Stelle verlaufen

Ich weiß, wie schwer das alles fällt, ich erlebe es gerade täglich.



Was ich dabei gerade schmerzhaft neu lerne, ist, dass wir nie wissen, wie lange eine Belastung anhalten wird. Im Training für einen Wettkampf oder zu Beginn eines Arbeitstages kennen wir die Dauer und können unsere Kräfte einteilen. Wir können bis an die Grenze gehen, bis zur Erschöpfung, weil danach ja eine Pause fest eingeplant ist.

Für Ausnahmesituationen gibt es keinen solchen Plan. Niemand weiß, wie lange wir Extra-Kraft brauchen werden. Dadurch passiert es, dass wir zu lange durchhalten, so lange, dass es uns nicht mehr gelingt, wieder aufzutanken. Eine fatale Endlos-Schleife.

Ich versuche gerade, diese zu unterbrechen und mir selbst Wohlwollen zu gewähren durch Pausen - manchmal noch mit einem kleinen schlechten Gewissen im Herz, denn dafür gibt es keinen Ausschalter.

Und das Umfeld ... reagiert ab und zu mit Unverständnis.

Denn plötzlich stehe ich nicht mehr zur Verfügung. Plötzlich muss ich Termine absagen, bin nicht mehr voll konzentriert in Gesprächen, melde mich nicht bei Freunden wie üblich, habe kein Interesse an Austausch.

Und auch da braucht es Wohlwollen, zum Beispiel gegenüber meinem geänderten Verhalten. Vom Besten ausgehen, nicht vorab be- oder ver-urteilen und vor allem keine Rat-Schläge verteilen.

Ich zitiere nochmal das Motto 2026:

"Wohlwollend begegne ich anderen und mir selbst
und stifte damit Frieden und Zufriedenheit"

Mein Februar 2026

... war schon wieder kein Bilderbuchmonat ...
Immer noch jede Menge Schnee und Glatteis, wochenlang eisiger Ostwind (die gefühlte Temperatur liegt dann um 9 (!) Grad unter der tatsächlichen ...) und weiterhin ist der Lieblingsmensch krank.

Viele Sorgen-Nächte, Klinikbesuche, Arzttermine - dem hält kein normaler Terminkalender stand. Die meisten anderen Vorhaben sind im Februar dem Wetter und den akuten Prioritäten zum Opfer gefallen.

Und es gibt Lichtblicke. Seit zwei, drei Tagen ist es milder geworden. Die Schneeberge sind geschmolzen, die Pfützen getaut und die Sonne lockt zu kurzen Spaziergängen.

Da schmilzt auch von dem ein oder anderen Sorgenberg etwas weg.

Im März

... bin ich für einen Vortrag bei den Landfrauen in einer Nachbarstadt gebucht.

Am 9. März, einen Tag NACH dem Internationalen Frauentag.
Am Tag, für den zum Globalen Frauen-Generalstreik aufgerufen ist.

Gewünscht haben sie sich das Thema "schließe Freundschaft mit dir selbst" 
mein Lieblingsthema aus der Vortragsreihe des letzten Jahres.
Ich freue mich sehr darauf und bin gespannt, wie es wird, denn die Inhalte sind ja nun ein ganzes Jahr weiter gereift in meinem Leben und an den aktuellen Herausforderungen ...

Neues vom Blog

Zu meiner #Blogparade #Frieden_2026, von der ich Dir bereits berichtet habe, sind die ersten sechs Beiträge eingetroffen. Nicht nur Geschriebenes, sondern auch Botschaften per Audio und Video sind dabei. Menschen, die ich vorher überhaupt nicht kannte, sind wie durch Magie auf das Thema aufmerksam geworden und teilen ihre Gedanken zum Frieden mit uns.

Hier kannst Du reinlesen   Alle Beiträge sind dort verknüpft.

Die Blogparade läuft bis Ostern - vielleicht möchtest Du Dich ja auch noch beteiligen.

Mein eigener Beitrag über #Frieden_2026 ist noch nicht geschrieben - es war einfach zu turbulent im Februar, um noch genug Konzentration dafür aufzubringen. 

Das hat aber auch sein Gutes. Inzwischen ist mir Astrid Lindgrens Rede in die Hände gefallen, die sie anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1978 gehalten hat. Diese Inhalte möchte ich weiterverbreiten - darüber werde ich schreiben. Bald!


In den letzten Wochen gab es eine Phase, in der ich keinerlei kreative Kraft mehr hatte. Nicht zum Malen, nicht zum Schreiben und auch nicht für Gespräche. Ich war kreativ verstummt.

Irgendwann ging es wieder aufwärts, es entstanden wieder Gedanken zum Schreiben. Diese Erfahrung beschreibt der Blogartikel Seelen-Winter und Herz-Frühling.

Und als ob Kopf und Herz in der langen Schreibpause besonders viel vorproduziert hätten, purzelten auch noch zwei Beiträge zu Blogparaden heraus:

Zu meinem Jahresmotto Wohlwollen für die Blogparade von Korina Dielschneider

und über Selfcare mit rosa Socken für die Blogparade von Rani Gindl.

Genug Lesestoff wenn es mal wieder eine Runde regnet und du es dir auf der Couch gemütlich machen willst.

Rosa Socken

Neues zu den Büchern

... gibt es gerade nicht

Immerhin haben wir es geschafft, per Zoom eine gemeinsame Rückschau auf den Jahreswechsel mit dem Buch ALLES HAT SEINE ZEIT zu halten. Mit Erfahrungsaustausch, Tipps zu Anpassungen und zur Veröffentlichung für die kommenden Jahre.

Ja - es steht fest: das DIY-Arbeits-Buch wird (in angepasster Form) ab Herbst zum Kaufen verfügbar sein - für den nächsten Übergang - von 2026 auf 2027.

Die gute Idee zum Schluss

... fällt heute kurz und knapp aus:

Frühling ins Herz holen mit Unterstützung der Natur:

- den Gänsen zuschauen wie sie lautstark in großen Scharen über den Himmel ziehen,
-
Schneeglöckchen und Krokusse auf den Wiesen suchen und bewundern,
- morgens beim langsamen aufwachen dem Vogelgezwitscher lauschen.

Nach den harten Wintertagen kann das ein besonders großer Genuss sein.

Ausblick - zum drauf freuen

am 27. März kommt der nächste Lächel-Letter zu Dir.
Deine monatliche Portion Lebensfreude!

Freu Dich drauf!

Bestimmt haben wir dann noch mehr Frühling, so kurz vor Ostern.

Mehr Nestbau bei den Vögeln, mehr Blüten an Bäumen und Büschen, mehr helle Stunden am Tag. Dieses Jahr sehne ich mich ganz besonders nach Wetter, das wieder nach draußen lockt.

Und dann gibt es sicher auch wieder gute Neuigkeiten zu erzählen.

Bis dahin wünsche ich Dir viele schöne Begegnungen und gute Inspiration,
täglich einen Grund für ein kleines Lächeln, viel Wohlwollen für Dich und Dein Umfeld 
und natürlich ganz viel Freude und Frieden!!!


Alles Liebe

          Lydia

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